Leben 
Baumschuler/innen sind Pflanzenspezialisten
In
den Baumschulen werden 2000 verschiedene Pflanzensorten und -arten kultiviert. Der Katalog, in dem alle Pflanzen
nach Größe und Qualität geordnet sind, umfasst sogar weit über 100.000 Positionen. Doch
Baumschuler/innen kennen sich nicht nur mit diesem immensen Pflanzenreichtum bestens aus. Mit Hilfe der Kulturtechniken,
die sie anwenden, erhalten sie ihn auch und tragen zu seiner Vergrößerung bei.
Im Dienste der Natur arbeiten
Je
mehr die Natur durch die technische Entwicklung in Mitleidenschaft gezogen wird, desto wichtiger wird die
Arbeit der Baumschuler/innen. Durch das zunehmende Umweltbewusstsein wird es in diesem Beruf auch in Zukunft
viel zu tun geben: Mit den Produkten aus der Baumschule können bedrohte Landschaften erhalten und zerstörte
Natur rekultiviert werden. Und das gilt von großflächigen Landschaften über Parks und Grünanlagen
in den Städten bis hin zum Kleinbiotop eines Privatgartens.
Kreativ und vielseitig
Baumschuler/innen
wissen genau über die Verwendungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Gehölze Bescheid. Sie
können allen Käufern – vom Hobbygärtner bis zum Großkunden – beratend zur
Seite stehen. Auf diese Weise gestalten Baumschuler/innen die Umwelt durch ihre Ideen und Produkte mit.
Ob im Spezialbetrieb, in einer Einzelhandelsbaumschule oder so nah wie möglich an der Natur in den Gehölzquartieren: Je nach Vorliebe und eigenen Interessen können Baumschuler/innen entscheiden, wo sie ihr Know-how einbringen möchten. Übrigens: Baumschuler/innen sind auch im öffentlichen Dienst gefragt. Zum Beispiel bei Straßenbauämtern oder in Gartenbauverwaltungen.
