Arbeitsplatz Baumschule 
Baumschule ist nicht gleich Baumschule.
Im Gegenteil: Die einzelnen Baumschulbetriebe können sich stark voneinander unterscheiden.
In Sortimentsbaumschulen beispielsweise werden verschiedene Gehölze herangezogen – Obst- und Straßenbäume, Nadelgehölze, Heckenpflanzen und Rosen.
Andere Betriebe haben sich spezialisiert: In Forstbaumschulen etwa werden ausschließlich Nadel- und Laubbäume für die Aufforstung herangezogen, Rosenspezialbetriebe wiederum züchten Rosen und bieten ein umfangreiches Sortenspektrum an. Die Jungpflanzen- und Anzuchtbetriebe haben sich auf einen ganz bestimmten Kulturabschnitt der Gehölze spezialisiert. Andere Baumschulen, zum Beispiel die "GartenBaumschulen", konzentrieren sich auf den Verkauf und den Versand von Gehölzen.
Auch die Größe der Baumschulbetriebe ist recht unterschiedlich:
Mittlere Unternehmen etwa verfügen über eine Kulturfläche von 5 bis 20 Hektar, während
Großbetriebe weit mehr als 20 Hektar aufweisen. Und es gibt sogar Baumschulen in Deutschland und Europa,
die an die 400 Hektar groß sind und mehr als 200 Menschen beschäftigen!
Je nach Aausbildung der Baumschule arbeiten Baumschuler/innen schwerpunktmäßig im Freiland, außerdem in Gewächshäusern oder in Versand- und Verkaufshallen. Eines jedoch haben alle Baumschulen gemeinsam: Moderne Maschinen und technische Geräte erleichtern die Arbeit ganz wesentlich.
Die Tätigkeiten im Überblick:
- Kultur der Gehölze planen und Flächen einteilen
- Bodenbearbeitung und -pflege
- Gehölzvermehrung und -veredelung
- Gehölze von der Jungpflanze bis zur Verkaufsreife kultivieren, ihr Wachstum beobachten und dokumentieren
- Gehölze roden, sortieren und kennzeichnen
- Gehölze transportieren und für den Versand verpacken
- Maschinen und technisches Gerät bedienen und warten
- Produkte präsentieren und verkaufen
- Kunden beraten
Eine genaue Beschreibung der Arbeitsabläufe, mehr über die eingesetzten Kulturtechniken und -maßnahmen sowie über Maschinen in den Baumschulen findest du hier.
